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Dead Again

Page history last edited by Echnaton 7 years, 6 months ago Saved with comment

Super-Album:          Dead Again


Band: Type O Negative

Musik: Thrash Metal

 

Dead Again ist das außergewöhnliche Spätwerk der Metal-Band Type O Negative, das siebte Album.

Dead Again ist von 2007 und dauert krasse 77:35 min, auf SPV / Steamhammer.

Auf dem Cover, das wieder schön in grün-schwarz gehalten ist, sieht man Grigori Rasputin, den russischen Mystiker um 1900 herum.

Vorgängeralbum: Life is Killing Me

Nachfolgealbum: -- (R.I.P.) --

 

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Links zur Dead Again


Die Links zum Album Dead Again sind ... .

Es gibt natürlich etwas von den Plattenfirmen ...

 

  • WikiDiki english[>] -- alle Fakten und Infos.
  • Encyclopedia Metallum[>] -- in der Bibel.
  • Last.fm[>] --
  • Laut.de[>] --

 

  • MH-Review[>] -- (12.01.12) - Rezension: 4/7.
  • RH-Forum[>] --

 

  • Metal.de[>] -- [8/10] -
  • Metalnews.de[>] -- [7/7] -
  • PowerMetal.de[>] -- ganz viel Text.
  • Metal1.info[>] -- (25.11.11) - Rezension: 7/10.
  • Musikreviews.de[>] --
  • XXL-Rock.com[>] --
  • Vampster.com[>] -- (07.11.11) -

 

 

Bedeutung von Dead Again


Dead Again ist ...

 

Vocals –
Guitar  –
Bass     –
Drums –

 

 

Die Tracklist von Dead Again


Das Album Dead Again besteht klassisch aus 10 Stücken.

 

01 - Dead Again 4:15

02 - Tripping a Blind Man 7:04

03 - The Profit of Doom 10:47

04 - September Sun 9:46 - [WPE]

05 - Halloween in Heaven 4:50

06 - These Three Things 14:21

07 - She Burned Me Down 7:54

08 - Some Stupid Tomorrow 4:20

09 - An Ode to Locksmiths 5:15

10 - Hail and Farewell to Britain 8:55

 

 

01 - Dead Again – (4:15)

 

Dieser Song ist über Dru.gs und Addiction, er ist recht poppig und verhältnismäßig kurz. Aber Respekt vor dem Text.

 

Audio[>] -- (4:16, 2009) - mit Text.

Live-2000[>] -- (5:08, 2006) - live in 2000.

Live-2

 

* Track-1: 4, 5 Min Song, poppig.

    - 1:30 Intro, Slow, Deap & Hard !

    - dann etwas sehr glatt aber groovy

    - Single-Alibi, da sonst meist 8 Minuten ! Hähä !

 

 

02 - Tripping a Blind Man – (7:04)

 

Dieser Song ist über ... und ist ...

 

Audio[>] -- (6:16, 2012) -

Live-2000[>] -- (5:08, 2006) - live in 2000.

Live-2

 

* Track-2: gemischt, geil & langweilig

    - mitgfut Vocals

    - ab ... nur noch groovy !

 

 

 

 

[von 02/2008]


 

Unglaublich, die Lords von 1992 sind zurück.

Wie schon Celtic Frost.

 

15 Jahre haben TON nur gesuckt offenbar, ja ? Dead Again kickt voll. Ihre Softness mit ihrer Hardness.

Für Popper von '90 total unverständlich.

Long live Type-0 !

 


 

Hier kommt eine beprählte Lied-Disku:

 

* Track-1: 4, 5 Min Song, poppig.

    - 1:30 Intro, Slow, Deap & Hard !

    - dann etwas sehr glatt aber groovy

    - Single-Alibi, da sonst meist 8 Minuten ! Hähä !

 

* Track-2: gemischt, geil & langweilig

    - mitgfut Vocals

    - ab ... nur noch groovy !

 

* Track 3: 10,5 min,

    - mittel-doom-Anfang, Voiivod fast,

    - ab 1:30: "Good Bye cruel World !" (erster Text), dann SDAH !

    - viel Gesinge / Gesang, teilweise hindi-matic (indisch)

    - ohne Stimme hard enough.

    - zu prohlig !?

 

* Track 4: 10min-Song, Klavierintro, dann ...

    - Klavier und "Summer Breeze" - schön wie damals.

    - ...

    - 70ies Klavier, aber Prohl-Gesang

 

* Track 5: Suuuper, 5 min und kult !

    - Lalala-Anfang, dann prohl, kotz.

    - ab 1:50, die letzten 2 Min. kultig, mit etwas Female, paßt.

    - Fhett aufdrehen !

    - letzte Minute wieder lasch, schnüff.

 

* Track 6: 14 min-Stück

    - 1:30 - Slow, Deep & Hard intro

    - Strophe gut, Refrain prolig, zu rockig.

    - dann wieder der SDAH-Teil

 

* Track 7 -- schlecht

 

    - viel Prohl-Rock

    - dann die letzten 2:45 min recht geiler Teutonen-Metal (Ritter und so), ne dann wieder soft. Bäh.

    - kein guter Track

 

* Track 8 -- kurz, hart und schnell

    - dauert nur 4: 20 min

    - erste Hälfte: fast ein Retaliation-Song

    - dann ab 2:20: Agnostic Front-Melo,  !!

 

* Track 9 -- super

 

    - Abgeh ! Youhoo !

    - Gesang gut. Geiler Groove !

    - Lahmer Zwischenteil

    - die letzten 2 min ! Jaaahhhh !!

 

* Track 10: 8,5 min

    -

    - ab 3:30 - Meeegga !!! - Ultra-angagiert und kultig !

    - dann doch wieder "Wohuha!"

    - am Ende Krieg wie bei carnivore, hey oder Whiplas II !. Rocks.

 


 

 

Tracklist by DJ Shuffle - Fr, 09.11.07

 

[Playin at Echnatons Place. Crowd wos pretty fucked up. But cool, even after show]

 

- 10 - ... min Doom & Rock mit Hymne

 

 

 

 

Web-Reviews

 

[Quelle: http://www.brighteyes.de/baseportal/CDs/kritikendetail&Id==8746]

 

Review: TYPE O NEGATIVE - Dead Again (CD)

TYPE O NEGATIVE - Dead Again
Steamhammer/SPV

(2007)

 
Tracklist:
1. Dead again
2. Tripping a blind man
3. The profits of doom
4. September sun
5. Halloween in heaven
6. These three things
7. She burned me down
8. Some stupid tomorrow
9. An ode to locksmiths
10. Hail and farewell to britain
   

Nun ja, es sind mal wieder ein paar Winter vergangen, seitdem TYPE O NEGATIVE ein Album von Brooklyn aus in die Welt hinaus gehämmert haben. Es waren sogar so viele, dass man Angst hatte, sie würden kein Weiteres mehr schaffen. Zweite Angst war, dass wenn wider allen Erwartungen doch ein Werk das dunkle Licht der Welt erblicken würde, die negative Trendkurve wahrscheinlich weiter nach unten zeigen würde.
Doch weit gefehlt, anscheinend erwies sich die CARNIVORE-Reunion (u.a. Wacken) als Jungbrunnen für Peter Steele und die restlichen New Yorker. „Dead Again“ ist zwar ein unverkennbares TYPE O NEGATIVE-Album, doch der zuletzt überzogen vertretene Weltschmerz scheint nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen, vielmehr stehen jetzt wie in Anfangstagen Aggression und Power im Mittelpunkt des Schaffens von TYPE O.
Doch auch ein paar exotische Anleihen, wie schon die bekannten Beatles-Einflüsse, sind im Handgepäck on Board. Sensationeller Weise habe ich auch Richard Claidermann ausmachen können. Der recht getragene Song ‚September Sun’ kann wirklich nur von dem französischen Pianisten mit den flinken Fingern stammen. Was entsprechend theatralisch anfängt, geht aber doch schnell als Granate ab und erweist sich als ein Höhepunkt des Albums. Aber auch ‚Tripping A Blind Man’ oder ‚Halloween in Heaven’ wissen wirklich zu überzeugen, wobei letzteres eine eher modernere Seite von Type O zeigt, sowohl was die Songstrukturen angeht als auch die intensiven Female Vocals, was den Mittvierzigern aber sehr gut zu Gesicht steht. Interessant ist auch die Tatsache, dass keiner der Songs einen wirklichen Durchhänger zu verzeichnen hat und das obwohl die Songs im Schnitt über sieben Minuten lang ausgefallen sind. Auch die Agilität, die in Petes Stimme liegt, gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Gute seine Depri-Phase seit dem Ende der 90er endlich überwunden hat und entsprechend optimistisch-düster in viele weitere TYPE O NEGATIVE-Abenteuer starten wird.

11 von 13 Augen
René Otto

 

[http://www.musik.terrorverlag.de/rezensionen.php?select_cd=4911&]

 

TYPE O NEGATIVE - Dead Again

Artist: TYPE O NEGATIVE

Title: Dead Again

Homepage: TYPE O NEGATIVE

Label: SPV/ STEAMHAMMER

TYPE O NEGATIVE - Dead Again - Preisvergleich

“Nur wenn man einem Album die nötige Zeit gönnt, ist das Ergebnis wirklich abwechslungsreich“ - so äußert sich Gitarrist Kenny Hickey zum neuen Release seiner Band. Und das kann man nur unterstreichen und zwar aus Sicht der Musiker als auch des Hörers, so haben sich doch viele Hits der TYPE O NEGATIVE-Discographie erst im Nachhinein zu erkennen gegeben und um diese Qualität zu erreichen, lassen sich die Herren um Playgirl-Model Pete Steele auch mal gerne etwas Zeit. Satte 4 Jahre waren es bei „Dead Again“.

 

Aus Gewohnheit schreibt man dem Titelstück eines Albums ja schon den Titel „Hit“ zu, besonders, wenn es auch noch der Opener ist. Doch „Dead Again“ rockt sich überraschend unspektakulär durch die für TYPE O-Verhältnisse recht mageren 4 Minuten. Dafür geht es beim folgenden 7minütigen Punk-Ungetüm „Tripping a blind Man“ gleich ganz anders zur Sache. Und auch wenn dieser Track mit seinen Uptempo-Passagen, den schleppenden Einschüben und der typischen Steele’schen Stimm-Vielfalt (von energisch, melancholisch-melodiös bis verzerrt krank) amtlich knallt, will es einfach nicht „klick“ machen. Dies macht es dann aber sofort bei der 10Minuten-Walze „The Profits of Doom“! Alleine schon beim wuchtigen Intro mit den legendär verzerrten Gitarren-Sounds geht es einem durch und durch. Verstärkt wird dieser Eindruck beim CARNIVORE-lastige Einstieg noch durch die energischen Spoken Words, bei welchen Steele endlich mal wieder das inbrünstig gerollte „R“ auspackt! Nach 3 Minuten dann der Break, die Gitarrenmelodie setzt ein und der Song entwickelt sich zu einem Goth Rock-Hit, der sich nahtlos in die Reihe der überlangen TYPE O-Klassiker der „Bloody Kisses“-Arä einreiht. Zusammen mit den extrem gut gelungen Vocals von Keyboarder Josh Silver wahrlich großes Kino! Ebenso in diese Güteklasse einzuordnen ist die Viertelstunde namens „These three Things“. Ein Doom-Monstrum vom feinsten, wie es eigentlich nur dieses Quartett aus Brooklyn, NY, fertig bringt. Wuchtige Gitarren, wummernd-verzerrter Bass und ein Pete Steel mit seiner einzigartigen Stimme, mit der er den Hörer eindrucksvoll aus den depressiven Tiefen der schleppenden Parts in die energie-geladenen Groove-Phasen geleitet. Über 14 Minuten und keine Sekunde langweilig. Das schafft kaum eine andere Band! Deutlich im Fahrwasser des CARNIVORE-Comebacks krachen „Some Stupid Tomorrow“ und „Halloween in Heaven“, welche aber trotz alle punkigen Härte zu keiner Zeit den Mosh-Groove und den eingängigen Refrain vernachlässigen. Eines wird niemand bestreiten: „Bloody Kisses“ wird einfach für immer DAS Album von TYPE O’NEGATIVE sein. Und wer meint, dass die New Yorker es nicht mehr drauf haben, wird sich beim Song „September Sun“ schnellstens in die tiefsten Sümpfe zurückziehen. Dieser Song ist „BK“ pur. Düster, erotisch, kraftvoll… hier geht alles. Die unverkennbaren Riffs, die großartige Stimme, welche mal ruhig beschwichtigt, mal energisch aus den Träumen reißt und einen bei den verzerrten Backings in Verbindung mit den Orgel-Sounds auf der Stelle ins Jahr 1993 zurückbeamt!

 

Ein wieder mal sehr gelungenes Werk von TYPE O’NEGATIVE. Es gibt zwar den einen oder anderen Song, der nicht so klickt, aber wie anfangs erwähnt, muss man einem Album Zeit geben, vor allem bei diesen Kollegen. Diese braucht man allerdings nicht um zu erkennen, dass „Dead Again“ keinen Hit der Marke „My Girlfriend’s Girlfriend“ oder „I don’t wanna be me“ enthält. Aber Titel wie u.a. „September Sun“, „The Profits of Doom“ oder „These Three Things“ platzieren dieses Werk eindeutig direkt hinter „Bloody Kisses“. Ein Album mit soviel Atmosphäre, Tiefgang und Emotionen ist zig Mal mehr wert als ein ClubHit, den man sich schnell satt gehört hat! „Dead Again“ bietet genug Stoff, um sich damit die 2–5 Jahre bis zum nächsten TYPE O-Album zu begeistern.

Fafnir (18.03.2007)

 

[http://www.metalnews.de/?metalid=05&action=show&cdid=1685]

 

Type O Negative - Dead Again
Type O Negative -- Dead Again
Band: Type O Negative Homepage Metalnews nach 'Type O Negative' durchsuchen Type O Negative
Album: Dead Again
Genre: Doom Metal, Hardcore, Thrash Metal
Label: SPV
Bewertung: 1.5 von 7
Releasedatum 16.03.07
CD kaufen: 'Type O Negative - Dead Again' bei amazon.de kaufen

"Alte Männer ausgebuddelt"
 
Manchmal sollten alte Männer einfach aufhören, Musik zu machen. Zwar hätte 1999 niemand mit einem solch furiosen Comeback gerechnet, als TYPE O NEGATIVE ihr Manifest „World Coming Down“ ablieferten; ohne Frage eines der besten, wenn nicht gar das beste Album ihrer Geschichte. Hätte das Werk als Monument kreativen Gedenkens die ewige Ruhestatt dieser „Hoffnung“ aus Brooklyn geziert, TYPE O wären als eine einzigartige Band in die Geschichte düsterer Musik eingegangen. Als eine Band, die sich nicht nur wenig um Genregrenzen geschert, sondern eher für sich ihr eigenes Genre gebildet hat; und letztlich eine Band, die einen der düstersten Songs aller Zeiten interpretiert (und sich mit „October Rust“ nur einen einzigen wirklichen Ausfall geleistet) hat. Doch nachdem Peter Steele und seine Musiker einige Jährchen später als untotes Kasperletheater das an sich schon unsägliche „Life Is Killing Me“ einspielten, folgt nun die absolute Krönung des schlechten Geschmackes mit „Dead Again“.

Nomen est Omen, denn nicht mehr und nicht weniger als künstlerisch tot ist das neue Album, im Vorfeld (wie so oft) in fataler Weise als „Rückbesinnung auf alte Wurzeln“ angekündigt. Tatsächlich hat Steele offenbar versucht, die rauhe, thrashig-punkig-corige Atmosphäre diverser „Nackenbrecher“ auf „Bloody Kisses“ oder „Slow, Deep And Hard“ einzufangen, genannt seien als Beispiele „Kill All The White People“ oder „We Hate Everyone“. Und so gut der Mann offensichtlich alte CARNIVORE-Songs auf der Bühne zocken kann, so offensichtlich hat er das Ohr bzw. das Talent für seine eigene Musik verloren, die ihn großgemacht hat. Statt gereifte Musik abseits von trendigen Strömungen zu fabrizieren, wie es beispielsweise NEUROSIS-Tausendsassa Steve von Till geschafft hat, reicht Herrn Rataczyks Inspiration offenbar nur für poppige Hardcore-Songs. Über eine Stunde und 17 Minuten windet sich die Scheibe ereignislos dahin, ohne daß auch nur ein Stück den Hörer aus seiner Lethargie zu reißen vermag. Oh, ich stelle mir vor, wie das Ganze wohl in den großen Magazinen gelobt wird: „Pete Steele kehrt zu seinen Wurzeln zurück! Ganz tolle, großartige Stücke, zwar modern, wecken sie trotzdem das unvergleichliche Retro-Gefühl der Anfangsphase blablabla“. Große Scheiße, Alter! Hier ist definitiv nichts atmosphärisch. Zwar wurde diesmal auf kitschige Balladen und sogenannte „World Songs“ verzichtet, doch gibt es dafür weder die „Ohrwurm-Melodien“ von „Bloody Kisses“, noch die wuchtigen, sperrigen Doommonster von „World Coming Down“, und ebensowenig die aggressiven Thrashsongs von „Slow, Deep And Hard“. Nur Versatzstücke tausendmal gehörter Popmelodien, aufgesetzten schottischen Akzent und Langeweile. Es wäre gelogen, würde man diese Scheibe etwas anderes als vollkommen unnötig nennen.

Trackliste:
01. Dead Again
02. Tripping A Blind Man
03. The Profits Of Doom
04. September Sun
05. Halloween In Heaven
06. These Three Things
07. She Burned Me Down
08. Some Stupid Tomorrow
09. An Ode To Locksmiths
10. Hail And Farewell To Britain
 
Autor: Michael Quien [AirRaids] | 10.03.2007 | 18:32

 

 

[http://www.metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=7611]

 

TYPE O NEGATIVE - Dead Again Progressive Metal

Label/Kontakt: SPV

10 Songs (77:35)

Webseite: www.typeonegative.net

 

Cover von Type O Negative - Dead AgainBack again! Nach nunmehr auch schon wieder knapp vier Jahren melden sich TYPE O NEGATIVE mit einer neuen Langrille zurück. Rein äußerlich betrachtet weiß man eigentlich immer, was man von den vier Brooklynern erwarten darf: das immergleiche Layout, die schwarz-grüne Erscheinung, kyrillisch anmutende Typographie - und diesmal: Rasputin auf dem Cover. Alles passt zusammen. Doch hier einen direkten Zusammenhang zu lebenden Personen (ähem) konstruieren zu wollen, ist im Falle TYPE O NEGATIVEs mit Sicherheit zu kurz gegriffen. Nur weil Rasputins beeindruckende Nudel in Formaldehyd konserviert im Museum steht und Mr. Steele noch heute unweigerlich in jedem zweiten Interview zu seinem Playgirl-Auftritt Stellung beziehen muss, sind Parallelen zwischen Leben und Eskapaden des charismatischen russischen Wunderheilers, Frauenliebhabers und Alkoholikers und Peter Steele, dem eine ähnliche Vergangenheit und Bestückung nachgesagt werden, doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Aber das nur nebenbei. Mit knapp 78 Minuten Spielzeit verdient "Dead Again" die Bezeichnung "Langrille" auf jeden Fall - von "Langeweile" kann aber auch auf diesem Album nicht die Versuchung einer Rede sein. Denn so erwartungsgemäß sein Äußeres, so überraschend sein Inneres.

 

Nach dem vielseitigen "Life Is Killing Me" ist "Dead Again" sicher nur eine mögliche Weiterentwicklung von vielen - aber dennoch eine logische. "Dead Again" präsentiert sich mindestens so vielfältig wie sein Vorgänger und vereint die Quintessenz aus knapp 20 Jahren TYPE O NEGATIVE. Der deutliche Punk-Einschlag, mit dem der Titeltrack die Scheibe eröffnet, ist dabei sogar noch ausgeprägter als früher. Die Eröffnung mit einem eher poppigen Smasher hat Tradition im Hause TYPE O NEGATIVE: zu "Christian Woman", "Love You To Death" oder zuletzt "I Don't Wanna Be Me" gesellt sich nun eben "Dead Again" - locker, punkig, eingängig. Noch ohrwurmiger, aber ebenso rotzlöffel-punkig ist "Halloween In Heaven", das ohne weiteres als "Angry Inch 2" durchgeht. Zuletzt hatte Peter Steele mit seiner Mini-CARNIVORE-Reunion bewiesen, dass ihm der jugendliche Schalk noch ordentlich im Nacken sitzt. Zwar geben sich die Songs auf "Dead Again" zahmer als ihre Muskeln-und-Sperma-Vorbilder, die Anleihen an "Slow, Deep And Hard" bzw. CARNIVORE sind aber nicht zu überhören.

 

Daneben bleibt die Band aber auch ihrer düster-melancholischen Seite treu, ohne dabei die dunkel-erotischen, romantischen Klischees zu bedienen, die sie auf "Bloody Kisses" selbst geprägt hat. Die Depression der Tage von "World Coming Down" scheint überwunden, "October Rust" wird in der epischen Ballade "September Sun" nicht nur textlich zitiert. Allein dieser Song fasst perfekt zusammen, was TYPE O NEGATIVE ausmacht und ist eine eigene Welt für sich. In über elf Minuten Spielzeit gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt: Den gefühlvollen Anfang mit Klavier und Peters Stimme, doomige und heroische Momente, Fanfaren, jubelndes Volk im Hintergrund und absolut Gänsehaut erregende Orgelspielereien. So klingen TYPE O NEGATIVE. "The Profits Of Doom" und "These Three Things" sind deutlich doomiger eingefärbt - BLACK SABBATH lassen grüßen.

 

Wie eh und je verstehen es TYPE O NEGATIVE die unterschiedlichsten Stimmungen ineinander zu verweben und sie harmonisch auszubalancieren. Sie führen zusammen, was nicht zusammen gehört und schaffen es auch 2007, unverkennbar nach sich selbst zu klingen. Kaum eine andere Band kann sich eines derart einzigartigen Soundkosmos rühmen – weshalb es wohl auch nie ein schlechtes TYPE O NEGATIVE-Album geben kann.

 

Punkte: 8/10

(Thomas / 16.03.2007)

 

 

[http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/t/type_o_negative/dead_again/index.htm]

 

Type O Negative
Dead Again

LAUT.STÄRKE

REVIEW VON

Hm, wenn man sich den Kerl auf dem Type O-Cover anschaut, scheint der Titel "Dead Again" gleich doppelt zu passen. Nicht nur, dass der gute Rasputin anscheinend kaum kaltzumachen war, der sah meist auch aus wie mindestens schon einmal gestorben. Der Blick von dem Knaben hat aber schon was enorm Dämonisches.
Passt also perfekt zu der Band um den nicht weniger charismatischen Fronthünen Pete Steele, der sich mit der Veröffentlichung von neuem Material ausgesprochen viel Zeit gelassen hat. Die gestehe ich ihm aber gerne zu, in Anbetracht dessen, dass "Dead Again" einfach eine erstklassige Scheibe geworden ist. Wer will, kann gern bemängeln, dass die New Yorker dieses Mal darauf verzichtet haben, eine typische Single für Gothic-Girls und solche, die es gern werden würden, aufzunehmen. Ich persönlich kann daran nichts Negatives erkennen.

 

TRACKLISTE
  1. Dead Again
  2. Tripping A Blind Man
  3. The Profits Of Doom
  4. September Sun
  5. Halloween In Heaven
  6. These Three Things
  7. She Burned Me Down
  8. Some Stupid Tomorrow
  9. An Ode To Locksmiths
  10. Hail And Farewell To Britain

Auch an der Offenheit und Ehrlichkeit, mit der Mr. Steele auf dem Album zu Werke geht, gibt es nichts auszusetzen. So deutlich wie im Opener und Titelsong hat sich wohl nur selten jemand zu seiner Kokainsucht bekannt. Dass man darauf nicht mit Tralala- und Rüschenmusik aufmerksam macht, ist ja wohl klar. Statt dessen rocken Type O nach einem doomigen Intro recht flott vor sich hin, ohne dass dabei die griffigen Melodien von Kenney Hickey zu kurz kämen, der übrigens auch den einen oder anderen härteren Part einbrüllt.

Richtig auf's Gas drückt im Anschluss aber erst "Tripping A Blind Man". Alle Achtung, da scheint die Carnivore-Reunion doch ihre Spuren hinterlassen zu haben, denn bei Type O ging es schon seit langem nicht mehr so zur Sache. Nach der Hälfte kehrt sich das Ganze zwar in typische Black Sabbath-Doomriffs um und es darf auch wieder ein wenig gejammt werden. Den Godfathers of Doom huldigt das Quartett auch bei "Prophets Of Doom" eingangs recht deutlich, ehe nach drei Minuten zum ersten Mal Melodien den Ton angeben. Diese treiben aber sowohl im Gesang, als auch auf der Gitarre die tollsten Blüten.

Einen Hauch Romantik und Sentimentalität verströmt anschließend das weitgehend ruhige "September Sun". Interessant und provokativ wie immer, der Mittelteil mit russischen (?) Passagen, angedeutetem Propagandamaterial und ein paar Hörnern! Ein paar schräge Ideen müssen eben auch sein. Der Song, der noch am ehesten über Singlepotential verfügt, ist mit Sicherheit das zügige "Halloween In Heaven", bei dem die Lycia-Sängerin Tara VanFlower einen tollen Gastbeitrag hinlegt.

Die Königsdisziplin folgt nun mit der Viertelstunde "These Three Things". Was soll man anderes sagen, als dass hier alle Stärken und Spielwiesen der Jungs aus Brooklyn vereint sind? Reicht eigentlich vollkommen aus, um das Ding auf Repeat laufen zu lassen. Dabei könnte einem allerdings das einschmeichelnde "She Burned Me Down" entgehen, das nicht nur wieder mit grandiosen Melodien glänzt, sondern auch mit einer Art russischem Männerchor. Strange but beautiful.

Eine räudige Hardcore-Nummer steht kurz darauf mit "Some Stupid Tomorrow" an, die aber beinahe nahtlos in das stonige "An Ode To Locksmiths" übergeht. Der absolute Kiffersong des Albums, sehr sixtieslastig und quasi direkt aus der Wüste. Mit dem abschließenden "Hail And Farewell To Britain" schließt sich der Kreis zum letzten Album "Life Is Killing Me", denn genau da hätte die Nummer auch drauf stehen können.

Zwar nehmen die Zeiträume zwischen den Alben inzwischen Metallica-Dimensionen ab, aber im Gegensatz zu denen legen Type O Negative letztendlich auch ein richtig geiles Album vor. Die Scheibe funktioniert nicht nur im Herbst, sondern zu jeder Jahreszeit.

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